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| Dupuytren'sche
Kontraktur |
Beim Dupuytrenschen Syndrom, benannt nach einem französischen
Chirurgen, sind durch eine Art Gewebeverhärtung in der Hand sozusagen
die Sehnen festgefahren, was eine langsam zunehmende,
permanente Beugestellung eines oder mehrerer Finger zur Folge hat.
Die Sehnen sind dabei völlig gesund, auch wenn die sehnenartigen
Stränge in der Hohlhand etwas anderes vermuten lassen. Die Krankheit
verläuft in Schüben.
Die Dupuytrensche Kontraktur tritt insbesondere in Nordeuropa
relativ häufig auf, Männer sind dabei erstaunlicherweise
bis zu 9 mal mehr betroffen als Frauen. Statistiken sprechen davon,
dass in Deutschland jeder 5. Mann über 60 Jahre mehr oder weniger
starke derartige Anzeichen aufweist.
Die Behandlung
Sobald die zunehmend starke Beugestellung der Finger hinderlich
wird, empfiehlt sich ein handchirurgischer Eingriff unter Einsatz
der Mikrochirurgie in örtlicher Betäubung, um wieder richtig
zupacken zu können. Doch warten Sie mit dem Eingriff nicht
zu lange, sonst kann es schlimmstenfalls zu aufwendigen Zusatzeingriffen
kommen.
Das Maß aller Dinge hierfür: Wenn der Abstand zwischen
Fingernagel und Tischplatte bei der auf dem Handrücken liegenden
Hand mehr als ca. 5 6 cm beträgt, sollte spätestens
ein operativer Eingriff erfolgen. Die Operation erfolgt in Regional-
oder Allgemeinnarkose. Die konkrete Schnittführung, um das veränderte
Gewebe möglichst vollständig zu entfernen, hängt dabei
in der Regel von den individuellen Voraussetzungen bzw. vom Stadium
der Erkrankung ab. |
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